Im August und im September sind wieder viele Männer und Frauen in das Berufsleben mit einer Ausbildung eingestiegen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass jeder Azubi gegen die wesentlichen Risiken versichert ist. Nicht jede Versicherung ist notwendig, doch sollte man mit den Versicherungen auch nicht zu sparsam sein. Mit wenigen Euros im Monat ist man in der Lage, im Schadensfall mit mehreren tausend Euro versichert zu sein.
Sobald man von einem Unternehmen eingestellt wird, egal ob Azubi oder Lehrling, benötigt jeder eine Krankenversicherung. Im Normalfall übernimmt der Arbeitgeber 50 Prozent der Beiträge für diese Krankenversicherung. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte mit Start der Ausbildung abgeschlossen werden. Falls man schon in jungen Jahren berufsunfähig wird, so kann die Rentenkasse verständlicherweise nur sehr wenig zahlen, da noch nicht viel eingezahlt wurde. Falls man wirklich im jungen Alter schon berufsunfähig wird, so springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein. Diese Versicherung zahlt, unabhängig davon, wie lange man schon eingezahlt hat.
Auch eine private Haftpflichtversicherung sollte keinem Azubi fehlen. Falls man so beispielsweise in der Firma einen Schaden verursacht, müssen die Schadensersatzforderungen aus dem eigenen Portmonee gezahlt werden. Nicht aber wenn man eine private Haftpflichtversicherung besitzt. Dann zahlt diese Versicherung den Schaden.
In einigen privaten Haftpflichtversicherungen ist der Auszubildende in der ersten Berufsausbildung noch bei den Eltern mitversichert. Er muss in diesem Fall folglich keine eigene Haftpflichtversicherung abschließen, sondern ist noch bei den Eltern mitversichert. Da dies aber lange nicht immer der Fall ist, sollte man sich vorher die entsprechenden Unterlagen noch einmal ansehen.